
Montecito – Ein Stück kalifornische Sonne auf dem Küchentisch – und dann noch hergestellt von Herzogin Meghan? Dieser süßen Verführung sind seit der Einführung der Produkte des Exil-Royals viele verfallen. Ihre „As Ever“-Marke entwickelt sich zum Hit. Doch offensichtlich steckt da gar nicht drin, was man denkt zu schmecken.
Wer auf ihre Homepage geht, sieht eine barfüßige Meghan, die sich nach oben streckt, um Obst zu pflücken. Daneben ein Korb mit ihrer Marmelade. Und fast jedes Video, das sie seit ihrem Instagram-Comeback postet, erweckt den Anschein, die Produkte der Herzogin seien mit Liebe von ihr gemacht worden. In ihrem bezaubernden Kalifornien. Das erwartet sicherlich niemand von ihr – aber auch nicht, dass die kommerziellen Produkte Tausende Kilometer entfernt produziert werden, wie jetzt herauskommt.
Die kostspieligen Marmeladen von Meghan sollen „inspiriert von dem Rezept sein, das Meghan in ihrer heimischen Küche kreiert hat“. Um die warmherzige und zugleich ansprechende Botschaft zu unterstreichen, zeigt ein Foto auf Instagram, wie sie die fruchtige Mischung in ein Glas abfüllt.
Meghans Marmelade ist nicht „Made in Kalifornien“
In ihrer Netflix-Show spricht die Herzogin darüber, wie sie die Beeren in ihrem kalifornischen Garten erntete und 50 kleine Behälter für ihre Freunde und Familie zusammen kochte und so die Geschäftsidee entstand. Eine Marke, die ihren Lifestyle in Montecito widerspiegelt.
Die Aufstriche, die sie nun für etwa 7,50 Euro pro Glas verkauft, werden aber wohl in einem 3200 Kilometer entfernten Bundesstaat hergestellt! Die britische „Daily Mail“ berichtet, dass die süße Delikatesse von demselben amerikanischen Unternehmen angefertigt wird, das auch ihren 10,50 Euro teuren Kräutertee vertreibt. Das Unternehmen produziert zudem ihren ausverkauften Orangenblütenhonig, der für 23,50 Euro pro Glas erhältlich ist.
Die Firma „The Republic of Tea“ hat ihren Sitz in Larkspur, Kalifornien, etwa 560 Kilometer von Meghans Anwesen in Montecito entfernt. Die Produktionsstätte selbst befindet sich jedoch 3.200 Kilometer entfernt in Illinois.
Eine Quelle erklärt in der britischen Zeitung, dass sie zur Entwicklung des kommerziell erhältlichen Produkts „mit der Version begonnen haben, die Meghan zu Hause herstellt und daran gearbeitet haben, eine skalierbare Version zu entwickeln“.
Netflix äußert sich zum Fall Herzogin Meghan
Und was sagt die Gattin von Prinz Harry dazu, dass ihre Marmelade gar nicht „made in Kalifornien“ ist und somit gar nicht zu dem Lebensstil passt, den sie so bewirbt? Bisher nichts. Sie teilt lieber Fotos von Fans, die ihre Produkte schon auf dem Tisch haben.
Dafür äußert sich laut „Daily Mail“ ein Streaming-Gigant und Meghans Geschäftspartner: „Netflix und As Ever sind stolz darauf, mit erstklassigen Anbietern zusammenzuarbeiten, die unseren hohen Standards für außergewöhnliche Produkte entsprechen.“