Schick, schlicht und wohnlich
In puncto Design setzt Bose auf Dezenz statt Effekthascherei. Ein Stoffbezug umhüllt die Soundbar, auf der ein Glaselement sitzt. Das sieht edel aus und passt gut ins Wohnzimmer, hat aber einen kleinen Nachteil: Schon nach wenigen Berührungen sammeln sich auf dem Glas Fingerabdrücke. Wer es dauerhaft makellos mag, muss also oft zum Tuch greifen.

Edler Auftritt mit Nachteil: Die Glasoberseite der Bose Lifestyle Ultra Soundbar wirkt zwar hochwertig, zieht jedoch Fingerabdrücke an.
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An der Vorderseite befindet sich eine einzelne LED-Leuchte. Sie informiert per Blinkmuster und Farben über den aktuellen Betriebsstatus der Soundbar. So signalisiert sie unter anderem den Bluetooth-Modus, fehlenden WLAN-Empfang oder eine aktive Sprachsteuerung.

Ein kleiner Lichtpunkt: Die Status-LED zeigt den aktuellen Betriebszustand der Bose Lifestyle Ultra Soundbar an.
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Zwei Kabel reichen – eigentlich

Stoff mit Hochglanz: Die Bose Lifestyle Ultra Soundbar fügt sich mit ihrem Design gut ins Wohnzimmer ein (Subwoofer separat erhältlich).
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Bedienung am Gerät, per App und per Sprache

Über Touchelemente lässt sich die Bose Lifestyle Ultra Soundbar auch ohne Fernbedienung bedienen.
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Trotzdem bleibt der Verzicht auf eine Fernbedienung ein Minuspunkt. Nicht jeder möchte für jede Einstellung zum Smartphone greifen oder Sprachbefehle nutzen. Gerade bei einer Soundbar aus dieser Preisklasse hätte eine klassische Fernbedienung dem Bedienkomfort gutgetan.
Viel kabellos, aber sparsam am Gehäuse

Die Anschlüsse der Bose Lifestyle Ultra Soundbar sitzen gut erreichbar in einer vertieften Aussparung auf der Rückseite.
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Deutlich breiter ist die Soundbar kabellos aufgestellt. WLAN, Bluetooth, Spotify Connect, Apple AirPlay und Google Cast sind dabei. Damit deckt sie die wichtigsten modernen Abspielwege ab und Musik vom Smartphone oder Tablet kann flott wiedergegeben werden. Zusätzlich kann sich die Ultra in ein Multiroom-Setup einfügen und so helfen, das gesamte Haus zu beschallen.
Heimkino? Kann sie!
Steht die Verbindung einmal, zeigt die Bose Lifestyle Ultra, warum Bose im Audiobereich einen guten Ruf genießt. Bereits in den ersten Film-Test-Szenen liefert die Soundbar einen druckvollen Klang mit reichlich Bass. Das bedeutet aber nicht, dass der Sound unausgewogen ist. Dafür sorgt der gute Center-Lautsprecher: Er spielt klar und ausreichend kraftvoll.

Captain America rettet die Welt, der gute Center-Lautsprecher der Bose-Soundbar seine Sprachverständlichkeit.
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Für mehr Tiefgang: Der separat erhältliche Bose Subwoofer ergänzt die Lifestyle Ultra Soundbar um kräftigere Bässe.
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Ein Manko bleibt dennoch. Das spezielle Raumklangformat von Dolby muss tatsächlich vorhanden sein. Andere Formate wie DTS:X unterstützt das System nicht. Da viele Filme ohnehin im Dolby-Format abgemischt sind, fällt dieser Punkt im Alltag nicht riesig ins Gewicht. Ein wenig mehr Flexibilität wäre aber wünschenswert.

Unter dem Stoffbezug an den äußeren Enden der Ultra verstecken sich nach oben gerichtete Lautsprecher.
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Auch Musik macht Freude!
Musik liegt der Bose ebenfalls. Der Bass spielt kräftig, bleibt aber stets geschmackvoll dosiert. Die Mitten treten dafür etwas in den Hintergrund. Die Höhen lösen seidig und fein auf, ohne jemals unangenehm scharf zu sein. Das macht richtig Spaß! Dreht man den Subwoofer leicht auf, gewinnt die Wiedergabe nochmals an Druck.
Gute, aber magere App
Die Bose-App ist gut gemacht, bleibt im Funktionsumfang aber knapp. Klangprofile gibt es nicht. Dafür bietet Bose eine KI-Stimmverbesserung, die im Test positiv auffiel. Auf Wunsch filtert die Soundbar per KI die Dialoge heraus und verstärkt sie in drei Stufen. Das Feature hebt Stimmen deutlich hervor und erhält dabei stets ihre Natürlichkeit. Zusätzlich startet man in der App eine Raumeinmessung, kann den Equalizer anpassen und konfiguriert sein Lautsprecher-Set. Viel mehr bietet die Anwendung aber nicht. Internetradios und Netzwerkwiedergabe lokaler Dateien fehlen. Angesichts von AirPlay, Google Cast, Bluetooth und Spotify Connect lässt sich das jedoch verschmerzen.

Funktional, aber überschaubar: Die Bose-App bietet die wichtigsten Einstellungen, lässt jedoch Komfortfunktionen vermissen.
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Bose Lifestyle Ultra Soundbar im Test: Fazit
Die Bose Lifestyle Ultra Soundbar setzt auf Sound: Sie spielt Filme wuchtig und groß auf, sorgt für tollen Raumklang und macht auch mit Musik Spaß. Die breite Auswahl an kabellosen Zuspielwegen und die gelungene KI-Stimmverbesserung zählen zu den Stärken.
Schwächen zeigt Bose bei der Abhängigkeit von App, WLAN und Internet. Ohne Fernbedienung ist die Bedienung etwas smartphonelastig. Können Sie damit leben, dann bekommen Sie eine schicke, wohnliche und klangstarke Soundbar, die im Filmton richtig aufdreht.